Donnerstag, 12. März 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Teilzeit- und Care-Arbeit sind mehr als ‚Vollzeit‘
Wie kann eine faire gesellschaftliche Aufteilung von Care- und Erwerbsarbeit gelingen? Die Forschung zeigt: Trotz geschlechterpolitischer Fortschritte tragen Frauen mehr ‚Mental Load‘. Sorge für andere tragen betrifft uns alle, hat aber nach wie vor ein Geschlecht. Wie können Eltern, Gesellschaft und Politik dieses Ungleichgewicht überwinden? Im Fokus steht die Teilzeitarbeitsdebatte. Denn Vollzeitarbeit erhöht zwar die Pensionsbeiträge, stellt aber Eltern vor große Herausforderungen – oft auf Kosten der Gesundheit. Wie lässt sich diese Aufgabe lösen, anstatt sie zu individualisieren?
Vortrag von Gerlinde Mauerer, Sozialwissenschafterin, Geschlechter- und Familienforschung, feministische Theorien, Wien
Moderation Diana Köhler (VfW)
In Kooperation mit der Frauenhetz
gefördert von ![]()
Montag, 23. März 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Montag, 23.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Psychotherapie zwischen Reform und Realität
Psychische Gesundheit ist ein zunehmend zentrales Thema im öffentlichen Gesundheitsdiskurs. Die psychotherapeutische Versorgung zeigt sich dabei als reguliertes, biopolitisch gerahmtes und hegemonial umkämpftes Feld. Trotz mehrerer Gesundheitsreformen in den vergangenen Jahren bestehen in Österreich weiterhin strukturelle Defizite, die den Zugang zu psychotherapeutischer Versorgung, die regionale Versorgungsgerechtigkeit sowie die Einbindung psychotherapeutischer Fachkräfte in das Gesundheitssystem nachhaltig beeinflussen.
Vortrag von Jasmin Reiter, Wirtschafts- und Sozialwissenschafterin, Wien
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit der Frauenhetz
gefördert von ![]()
Donnerstag, 9. April 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Wie Opfer von Partnergewalt die Polizei erleben (Arbeitstitel)
Vortrag von Magdalena Übleis-Lang, Politologin, Wien
Moderation Diana Köhler (VfW)
In Kooperation mit der Frauenhetz
gefördert von ![]()
Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Kinder, Küchentisch und Klasse
Wer kann sich Kinder, wer eine Abtreibung leisten? Was hat die soziale Herkunft mit reproduktiver Gerechtigkeit zu tun? Bis 1975, als die Fristenregelung in Österreich in Kraft trat, wurden Abtreibungen als Verbrechen noch rigoros verfolgt. Armutsbetroffene konnten sich dem kaum entziehen. Heute, 50 Jahre später, spielt Geld immer noch eine große Rolle – eine Abtreibung ist privat zu bezahlen und sehr teuer.
Sylvia Köchl, Autorin von „Delikt Abtreibung“, und Brigitte Theißl, Co-Autorin von „Klassenreise“ und „Solidarisch gegen Klassismus“, werden einander über das Gestern und Heute interviewen.
Podium mit
Brigitte Theißl, Journalistin, Autorin und Vortragende, Wien, gemeinsam mit Betina Aumair: „Ungesunde Verhältnisse. Wie Klasse unser Leben bestimmt“ (Haymon, erscheint im Mai 2026)
und
Sylvia Köchl, Politikwissenschafterin und Journalistin, Wien, Autorin von „Delikt Abtreibung. Frauenarmut, ungewollte Schwangerschaften und illegale Abbrüche“ (Mandelbaum 2024)
Moderation Diana Köhler (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics
Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Form des Zusammenlebens. Menschliche Beziehungen wurden durch die traditionellen Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Am Beispiel der erfolgreichen Comicserie Hilda werden Körper gezeigt, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen. Diese Wesen stellen einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen dar, weil sie nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruhen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährt*innenschaft?
Vortrag von
V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschafter*in, Multiplikator*in in der queeren Bildungsarbeit, Wien,
Respondenz angefragt
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
1.oder 2. juni 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Audre Lorde Studio im C3-Veranstaltungscentrum, 1090, Sensengasse 3
Local Meets Global (Arbeitstitel)
Vortrag von Fanny Fröhlich, GF der Frauensolidarität
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit der Frauen*solidarität
gefördert von ![]()
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Karikatur Humor Ironie Strategie
Karikaturen amüsieren, irritieren, regen zum Nachdenken an – oder ärgern uns. Als ein Humor, der entwaffnet, wird Ironie beschrieben. Sie ist jedenfalls eine Überlebensstrategie in Anbetracht komplexer, subversiver, bedrückender und hegemonialer Ideologien. Die politische Karikatur erzeugt eine kritische Aussage zur Chronik der Zeit– etwa Ironimus, der mit wenigen Strichen Kommentare zu Ereignissen oder zu Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur schuf. Wie schaffen das heute Marjane Satrapi oder Liv Strömquist?
Podium mit
Barbara Schlesinger Gómez, Medizinerin, Kulturwissenschafterin, Klagenfurt/Celovec
und
Sabine Prokop, Künstlerin, Kultur- und Medienwissenschafterin, Wien und Bad Traunstein
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!
weitere feminismen diskutieren in Planung, Vorschläge sind herzlich willkommen!
Die VfW-Veranstaltungsreihe feminismen diskutieren dient dazu, dass feministische Wissenschafteri*nnen und Forscheri*nnen, Aktivisti*nnen und Studenti*nnen (Mitfrauen* des VfW bzw. solche, die es werden wollen) ihre Arbeiten vorstellen und diskutieren.
Ob es Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen, Inhalte aus Forschungsprojekten, Bachelor- oder Masterarbeiten, Workshops oder andere Formate sind – oder auch Kooperationen mit anderen Initiativen und Einrichtungen -, das liegt ganz im Ermessen der jeweiligen Referenti*nnen.
Als Dankeschön erhalten die Referenti*nnen, Respondenti*nnen und Podiumsdiskutanti*nnen für ihre Arbeit eine gratis Jahresmitfrauen*schaft im VfW (https://www.vfw.or.at/index.php/mitfrauen/ ). Kommen diese nicht aus Wien, erhalten sie nach Absprache auch die Fahrtkosten (adequat 2.Kl. Bahn) – soweit möglich aus der Vereinskassa ggf. anteilsmäßig – erstattet. Außerdem werden den Referenti*nnen für ihre Beiträge Abstandshonorare – je nach Subventionslage – angeboten.
Die Beiträge zu feminismen diskutieren können gerne im Rahmen der Online-Publikation auf der Verbandswebsite (PDF-Files max. 10 MB/file) veröffentlicht werden.
Mehr Infos zu den bisherigen feminismen diskutieren-Veranstaltungen finden sich im Ankündigungsarchiv.
Es sind immer wieder Termine frei, Interessenti*nnen bitte melden!
Kontakt für die inhaltliche Detailabsprache und Organisatorisches
sabine.prokop@gmx.at,