Dienstag, 6. Oktober 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube https://www.youtube.com/live/h-0GYZ8pDKs?si=Fw3XLAv_3cMdxokV
Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics
Die Idee der Gefährt*innenschaft bietet eine alternative Form des Zusammenlebens. Menschliche Beziehungen wurden durch die traditionellen Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Am Beispiel der erfolgreichen Comicserie Hilda werden Körper gezeigt, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen. Diese Wesen stellen einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen dar, weil sie nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruhen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährt*innenschaft?
Vortrag von V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschafter*in, Multiplikator*in in queerer Bildungsarbeit, Wien,
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot und der Frauenhetz
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 20.10. 12 Uhr an pr@frauenhetz
Das Unsichtbare sichtbar machen
Warum wird von unbezahlter Care-Arbeit gesprochen? Wer gilt in Österreich als pflegende*r Angehörige*r? Welche Rolle spielen Ökonomie, Politik bzw. Staat und Gesellschaft in Bezug auf die unbezahlte Care-Arbeit und der Reproduktion von Geschlechterungleichheit? Obgleich die unbezahlte Care-Arbeit auf dem Markt unsichtbar erscheint, stellt sie eine entscheidende Grundlage für die Funktionsweise des kapitalistischen Systems dar und bildet die Basis für die Erhaltung und Reproduktion der Arbeitskraft. Welche Veränderungen haben bereits stattgefunden und welche braucht es noch?
Vortrag von Rebecca-Anna Kehldorfer, Wirtschafts- und Sozialwissenschafterin, Niederösterreich
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit der Frauenhetz
gefördert von ![]()
Dienstag, 17. November 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Creating: Women Artists from Ukraine
How do intersectional experiences shape the creative practices of women visual artists from Eastern Ukraine, across (dis)placement and staying at the frontline, following the full-scale Russian invasion? Co-designed with artists, the research examines how artistic practices evolve across different geographical and social locations. How does research unfold when artists shape its design and interpretation? What do emerging findings reveal about intersectional experiences across different (dis)placement realities? The talk reflects on both the co-creative research process and emerging findings.
Vortrag von Olga Bolibok, Projektmanagerin, Sozialwissenschaftlerin, Künstlerin und Kuratorin, Senior Forscherin am Zentrum für Soziale Innovation (ZSI), Wien
Moderation Anna Rauchenwald (VfW)
In Kooperation mit dem Depot und dem Office Ukraine – Support for Ukrainian Artists
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
weitere feminismen diskutieren in Planung, Vorschläge sind herzlich willkommen!
Die VfW-Veranstaltungsreihe feminismen diskutieren dient dazu, dass feministische Wissenschafteri*nnen und Forscheri*nnen, Aktivisti*nnen und Studenti*nnen (Mitpersonen des VfW bzw. solche, die es werden wollen) ihre Arbeiten vorstellen und diskutieren.
Ob es Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen, Inhalte aus Forschungsprojekten, Bachelor- oder Masterarbeiten, Workshops oder andere Formate sind – oder auch Kooperationen mit anderen Initiativen und Einrichtungen -, das liegt ganz im Ermessen der jeweiligen Referenti*nnen.
Als Dankeschön erhalten die Referenti*nnen, Respondenti*nnen und Podiumsdiskutanti*nnen für ihre Arbeit eine gratis Jahresmitfrauen*schaft im VfW (https://www.vfw.or.at/index.php/mitfrauen/ ). Kommen diese nicht aus Wien, erhalten sie nach Absprache auch die Fahrtkosten (adequat 2.Kl. Bahn) – soweit möglich aus der Vereinskassa ggf. anteilsmäßig – erstattet. Außerdem werden den Referenti*nnen für ihre Beiträge Abstandshonorare – je nach Subventionslage – angeboten.
Die Beiträge zu feminismen diskutieren können gerne im Rahmen der Online-Publikation auf der Verbandswebsite (PDF-Files max. 10 MB/file) veröffentlicht werden.
Mehr Infos zu den bisherigen feminismen diskutieren-Veranstaltungen finden sich im Ankündigungsarchiv.
Es sind immer wieder Termine frei, Interessenti*nnen bitte melden!
Kontakt für die inhaltliche Detailabsprache und Organisatorisches
sabine.prokop@gmx.at,