Freitag, 16. Jänner 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Donnerstag, 15.1. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Feministische Entwicklungspolitik?
Ändert ein Adjektiv die Politik eines Ministeriums? Das deutsche Auswärtige Amt und das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben beim Regierungsantritt 2021 eine feministische Ausrichtung ihrer Politik angekündigt. Im März 2023 haben sie dann ihre entsprechenden Leitlinien vorgestellt. Doch kann eine feministische Entwicklungspolitik des BMZ tatsächlich zu strukturellen Veränderungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit führen oder schreibt sie bestehende eurozentrische und neokoloniale Strukturen fort?
Vortrag von Viktoria Čaržavec, Politikwissenschafterin, München
Moderation Diana Köhler (VfW)
In Kooperation mit der Frauenhetz und der Frauen*solidarität
gefördert von ![]()
Mittwoch, 28. Jänner 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Radikale Männlichkeit
Wieso hat der Kult etwa um Andrew Tate bei einem vorwiegend jungen, männlichen Publikum so großen Erfolg? In seinen Postings auf der Plattform X sind Botschaften und Repräsentationsformen von Gender zu erkennen, die auf populären Antifeminismus und Maskulinismus zurückzuführen sind. Diese zunehmende Online-Misogynie herrscht auch bei Markus Streinz, Incel- und Looksmaxxing-Foren. Spezifische Online-Dynamiken sind zentral für die Verbreitung und Verstärkung antifeministischer und misogyner Inhalte. Studien weisen auf Konsequenzen hin – welche gesellschaftlichen Herausforderungen stehen bevor?
Podium mit
Beate Hausbichler, Journalistin, Der Standard, Wien
Johanna Punz, Sozialwissenschafterin, Wien
Thomas Winkelmüller, Journalist, DATUM, Wien, St.Pölten
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
Dienstag, 12. März 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Teilzeit ist die neue Vollzeit? (Arbeitstitel und inhaltliche Vorschau)
…. nach der ILO (Internat. Labour Organizaiton) gilt alles ab 32 Wochenstunden als Vollzeitarbeit. Nationale Soziolog*innen plädieren für 30/35h als Vollzeit….
Vortrag von Gerlinde Mauerer, Sozialwissenschafterin, Geschlechter- und Familienforschung, feministische Theorien, Wien
Moderation (VfW)
In Kooperation mit der Frauenhetz
gefördert von ![]()
Donnerstag, 9. April 2026, 18 Uhr feminismen diskutieren
in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien,
Vortrag auch per Zoom bei Anmeldung bis Dienstag, 12.3. 12 Uhr an pr@frauenhetz.at
Wie Opfer von Partnergewalt die Polizei erleben (Arbeitstitel)
Vortrag von Magdalena Übleis-Lang, Politologin, Wien
In Kooperation mit der Frauenhetz
gefördert von ![]()
Dienstag, 21. April 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Kinder, Küchentisch und Klasse
Wer kann sich Kinder, wer eine Abtreibung leisten? Was hat die soziale Herkunft mit reproduktiver Gerechtigkeit zu tun? Bis 1975, als die Fristenregelung in Österreich in Kraft trat, wurden Abtreibungen als Verbrechen noch rigoros verfolgt. Armutsbetroffene konnten sich dem kaum entziehen. Heute, 50 Jahre später, spielt Geld immer noch eine große Rolle – eine Abtreibung ist privat zu bezahlen und sehr teuer.
Sylvia Köchl, Autorin von „Delikt Abtreibung“, und Brigitte Theißl, Co-Autorin von „Klassenreise“ und „Solidarisch gegen Klassismus“, werden einander über das Gestern und Heute interviewen.
Podium mit
Brigitte Theißl, Journalistin, Autorin und Vortragende, Wien, gemeinsam mit Betina Aumair: „Ungesunde Verhältnisse. Wie Klasse unser Leben bestimmt“ (Haymon, erscheint im Mai 2026)
und
Sylvia Köchl, Politikwissenschafterin und Journalistin, Wien, Autorin von „Delikt Abtreibung. Frauenarmut, ungewollte Schwangerschaften und illegale Abbrüche“ (Mandelbaum 2024)
Moderation (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
Dienstag, 19. Mai 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Verwandtschaft und Gefährt*innen in Comics (Arbeitstitel und geplanter Inhalt)
Menschliche Beziehungen wurden durch die Konzepte Familie und Verwandtschaft strukturiert, um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und die Arbeitskraft wiederherzustellen. Donna Haraways Idee der Gefährtinnenschaft zeigt eine Alternative, die nicht auf repressiven Kategorisierungen wie Geschlecht, race oder Spezie beruht. Die Hilda-Comics behandeln Körper, die sich der Binarität Tier/Mensch entziehen und bieten damit einen fruchtbaren Boden für Beziehungen abseits patriarchaler Normen. Wie ge- oder misslingt dadurch Gefährtinnenschaft?
Vortrag von
V. Erin Sedelmaier, Kulturwissenschafterin, Multiplikatorin in der queeren Bildungsarbeit, Wien,
Respondenz angefragt
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!!
1.oder 2. juni 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Audre Lorde Studio im C3-Veranstaltungscentrum, 1090, Sensengasse 3
Local Meets Global (Arbeitstitel)
Vortrag von Fanny Fröhlich, GF der Frauensolidarität
In Kooperation mit der Frauen*solidarität
gefördert von ![]()
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19 Uhr feminismen diskutieren
im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien, auch als Livestream via YouTube (tba)
Karikatur Humor Witz
Karikaturen amüsieren, irritieren, regen zum Nachdenken an – oder wir ärgern uns darüber. Sie waren und sind immer von der Pressefreiheit abhängig. Die Karikatur, so wie wir sie heute verstehen, entstand im 17. Jahrhundert. Die politische Ikonologie analysiert den soziopolitischen und sozioökonomischen Kontext der politischen Karikatur, deren künstlerische Kreativität eine kritische Aussage zur Chronik der Zeit erzeugt – etwa bei Georg Haderer oder Ironimus, der mit wenigen Strichen einen Kommentar zu aktuellen Ereignissen oder zu Persönlichkeiten der Politik, Kunst und Kultur schafft.
Vortrag von
Barbara Schlesinger Gómez, Medizinerin, Kulturwissenschafterin, Klagenfurt/Celovec
Moderation Sabine Prokop (VfW)
In Kooperation mit dem Depot
gefördert von ![]()
ACHTUNG: das Depot (WC) ist leider nicht barrierefrei ausgestattet!
weitere feminismen diskutieren in Planung, Vorschläge sind herzlich willkommen!
Die VfW-Veranstaltungsreihe feminismen diskutieren dient dazu, dass feministische Wissenschafteri*nnen und Forscheri*nnen, Aktivisti*nnen und Studenti*nnen (Mitfrauen* des VfW bzw. solche, die es werden wollen) ihre Arbeiten vorstellen und diskutieren.
Ob es Podiumsdiskussionen, Buchpräsentationen, Inhalte aus Forschungsprojekten, Bachelor- oder Masterarbeiten, Workshops oder andere Formate sind – oder auch Kooperationen mit anderen Initiativen und Einrichtungen -, das liegt ganz im Ermessen der jeweiligen Referenti*nnen.
Als Dankeschön erhalten die Referenti*nnen, Respondenti*nnen und Podiumsdiskutanti*nnen für ihre Arbeit eine gratis Jahresmitfrauen*schaft im VfW (https://www.vfw.or.at/index.php/mitfrauen/ ). Kommen diese nicht aus Wien, erhalten sie nach Absprache auch die Fahrtkosten (adequat 2.Kl. Bahn) – soweit möglich aus der Vereinskassa ggf. anteilsmäßig – erstattet. Außerdem werden den Referenti*nnen für ihre Beiträge Abstandshonorare – je nach Subventionslage – angeboten.
Die Beiträge zu feminismen diskutieren können gerne im Rahmen der Online-Publikation auf der Verbandswebsite (PDF-Files max. 10 MB/file) veröffentlicht werden.
Mehr Infos zu den bisherigen feminismen diskutieren-Veranstaltungen finden sich im Ankündigungsarchiv.
Es sind immer wieder Termine frei, Interessenti*nnen bitte melden!
Kontakt für die inhaltliche Detailabsprache und Organisatorisches
sabine.prokop@gmx.at,